Kritik: THE SLEEPER
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Es ist 1981 und die Mädchen einer Studentenverbindung haben eine Willkommensparty für die neuen Mitglieder ihrer Schwesternschaft. Doch jede ihrer Bewegungen wird von einem Unbekannten beobachtet. Als die ersten Mädchen verschwinden, ahnen die anderen noch nicht, dass sie brutal abgeschlachtet wurden. Die Polizei sucht verzweifelt eine Spur, doch der unheimliche Killer hat seine nächsten Opfer schon ausgesucht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

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Mit THE SLEEPER hat MATADOR MEDIA ein weiteres Slasher-Kleinod in petto, das sich nicht nur storytechnisch, sondern auch inszenatorisch als liebevolle Hommage an klassische Genre-Vertreter wie JESSY – DIE TREPPE IN DEN TOD aka BLACK CHRISTMAS (Das Original von 1974), HALLOWEEN oder PROM NIGHT erweist.
JUSTIN RUSSEL, Kameramann, Drehbuchautor und Regisseur in einer Person, erweist sich als versierter Kenner des Genre und liefert einen typischen Old School-Beitrag zum beliebten Subgenre ab, der nicht nur die großen Vorbilder zitiert, sondern auch in den frühen 80ern spielt und sich somit perfekt anpasst. 
Mit wenig Aufwand, aber viel Einfallsreichtum, gelang Russell ein kleiner Geniestreich – von den Kostümen über den obligatorischen Synthesizer-Score bis hin zu den handgemachten Effekten, stellt THE SLEEPER die ultimative Hommage dar. Dabei werden alle nur erdenklichen Stilmittel und Klischees aufgetischt, die Horrorfans an diesen Filmen so lieben: von der subjektiven Kamerafahrt, den schleichen Spannungsaufbau sowie den Stalking-Momenten und dem Telefonterror, wird hier alles abgearbeitet, was auf der Slasher-Liste steht.
THE SLEEPER erweist sich dabei als Hammer schwingender Serienkiller, der mit Vorliebe schlafenden Studentinnen den Schädel einschlägt. Das ist zwar als Effekt äußerst preisgünstig umgesetzt – wird aber das Herz eines jeden Gorehounds höher schlagen lassen.
Einziger Wermutstropfen ist die deutsche Synchronfassung, die nicht immer punktgenau sitzt und einfach die nötige Klasse vermissen lässt.

THE SLEEPER ist UNRATED als DVD und BR-Limited Gold-Edition ist, laut Ankündigung, auf 1000 Stück limitiert. Eine Limitierungsnummer auf Cover oder Disc gibt es nicht. Die Auflagen im herkömmlichen Keep-Case mit Cover im goldenen Hochglanz-Metallic-Style sind ab 29. August erhältlich.
Der Film liegt mit deutscher und englischer Sprachfassung und mit optionalen deutschen Untertiteln vor.

Laufzeit Bonus
bzw. Extras: 74 Min. 

Extras: Audiokommentar des Regisseurs
Dokumentation: „Shooting a Nightmare in 13 Days“
Joe Bob Briggs: Drive in total ( 2:21 )
80’s Trailer ( 2:05 )
Theatrical Trailer ( 1:30 )
Teaser Trailer ( 0:47 )
Trailershow:
-Don’t go in the Attic ( 2:35 )
-Tortura ( 2:36 )

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