Kritik: NEW TRICKS

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Pensionierte Polizisten tun sich zusammen, um ungelöste Fälle aufzuklären. Das Konzept von “New Tricks” ist simpel, aber erfolgreich: Aus dem Jahr 2003 stammt der Pilotfilm, der aufgrund seiner Kritiken nicht nur eine Serien-Staffel nach sich zog, sondern deutlich mehr: 2014 wird es die bereits elfte Staffel der gefeierten BBC-Serie geben. Die erste, sechs Folgen lange Staffel inklusive Pilotfilm ist seit dem 29. November 2013 auf drei Discs im DVD-Set erhältlich. Weitere Staffeln werden folgen.

“New Tricks – Die Krimispezialisten: Staffel 1” – Die Handlung der Serie

2Detective Superintendant Sandra Pullman (Amanda Redman) war eine aufstrebende Mitarbeiterin der Metropolitan Police, bis eine versuchte Geiselbefreiung auf etwas – nun – unglückliche Weise endete. Im Verlauf der Aktion erschoss Pullman versehentlich sogar einen Hund, was dazu führt, dass sie nun einen ganz speziellen neuen Job zugeteilt bekommt: Sie wird die Chefin einer neuen Einheit, die sich mit der Lösung alter Fälle beschäftigen soll. Genau so ad acta gelegt und jetzt wieder neu aufgewärmt wie die Fälle sind dabei die Mitarbeiter selbst: Da die finanziellen Mittel begrenzt sind, darf sich Pullman ihr Team nur aus den aus verschiedensten Gründen pensionierte Polizisten zusammen stellen. Dabei sind nun ihr Ex-Chef Jack Halford (James Bolam), der trockene Alkoholiker Brian Lane (Alun Armstrong) und Gerry Standing (Dennis Waterman), der einige ungewöhnliche Methoden hat. Klar, dass bei der Aufklärung der verschiedensten Fälle nicht immer alles nach Plan läuft,
sondern eher vieles aus dem Ruder. Erfolg hat die merkwürdige Kombination aus verrückten Charakteren aber dennoch.

Serien-Kritik – “New Tricks – Die Krimispezialisten: Staffel 1”

3“Typisch britisch!” mag man ausrufen, wenn man sich nur die ersten Szenen der Erfolgsserie “New Tricks” ansieht. Und vollkommen verständlich, warum der Pilotfilm dafür sorgte, dass es im Jahr 2014 nun schon die elfte Staffel der BBC-Serie geben wird. Gespickt mit absurd-amüsanten Charakteren, herrlichen Dialogen, Situationskomik, spannenden Fällen, interessanten Geschichten, tollen Darstellern und einem ordentlichen Schuss schwarzen Humors ist schnell dafür gesorgt, dass der Zuschauer nach dem 86-minütigen Pilotfilm am Haken hängt: Die sechs jeweils 45 Minuten langen Folgen der ersten Staffel sind flugs geschaut und die Vorfreude auf weitere Staffeln geschürt. Der Stammcast um Amanda Redman (“Klein Dorrit”, “Sexy Beast”), Alun Armstrong (“Klein Dorrit”), James Bolam (“Grandpa in My Pocket”) und Dennis Waterman (“Dracula – Nächte des Entsetzens”) bleibt dem Zuschauer dabei erfreulicherweise auch bis mindestens zur neunten Staffel erhalten, ehe es dann Besetzungs-Änderungen gibt. Auch wenn die Qualität der Folgen im Laufe der Zeit etwas schwankt: Staffel 1 überzeugt in jeder Hinsicht und ist für Brit- und Krimi-Fans ein absolutes Muss.

Fazit

Spaßig-Spannende BBC-Serie, die mit dem abendfüllenden Pilotfilm sowie den sechs Episoden der ersten Staffel einen tollen Einstand bekommt. (MATHIAS WAGNER)

About

Jahrgang 1975, dreifacher Familienvater und leidenschaftlicher, aber nicht exzessiver Filmsammler. Ich habe ein ganz besonderes Faible für die 60er, 70er und 80er Jahre, für das deutsche und italienische Genrekino mit all seinen Facetten. Ob Edgar Wallace, Karl May oder TV-Klassiker wie DERRICK, DER ALTE oder TATORT - das sind die Titel, mit denen ich groß geworden bin. Mit Komikern wie LOUIS DE FUNES und HEINZ ERHARDT, mit SEAN CONNERY und ROGER MOORE als JAMES BOND, mit BLACKY FUCHSBERGER als Inspector Higgins, JOHN WAYNE als Westernheld und CHRISTOPHER LEE als DRACULA. Meine bevorzugten Genres sind Horror, Thriller und Old School-Action - im speziellen bin ich ein Freund von Slasher und Splatter-Machwerken, Zombiefilmen, Gialli und Polizieschi. Ich liebe den Psychothriller genauso wie den Polit- und Verschwörungsthriller, ich mag Tier-Horror fast jeder Art und die Mitternachtsfilme, mit denen mir RTL und SAT.1 am Wochenende die Jugend versüßten. Ich sage nur: LASS JUCKEN, KUMPEL. Science-Fiction und Fantasyfilme sind weniger mein Genre, ich mag auch nicht die modernen Big Budget-Blockmuster, die mit CGI und famoser Tricktechnik vollgestopft sind. Nett anzuschauen, aber seelenlos. Ich bin eher der Freund von Trash- und B-Movies und melde mich auch nur bei den Genres zu Wort, von denen ich Ahnung habe. Meine Lieblingsfilme sind u.a. WOODOO - SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES, TENEBRE und AUF DER FLUCHT. Das sind nur drei Beispiele - alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. In meine Sammlung kommen nur solche Titel, die einen nostalgischen Wert für mich haben und Filme, die ich mir immer wieder anschauen würde. Langeweile und filmische Eintagsfliegen, die zu schauen einmal ausreicht, werden gleich entsorgt. Als "Prinzessin Balduin" und "Trash-Luder Balduin" bin ich Herrin über TITTEN, TRASH und TERROR!

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