Kritik: KRISTY – Der erste Film, bei dem TITTEN, TRASH & TERROR als Referenz auf dem Cover genannt wurde!

Sie jagen Dich…sie treiben Dich in die Enge…Sie töten Dich…bestialisch…kaltblütig…Sie stellen Deinen Todeskampf ins Internet…

„KRISTY – Schlachtet die Unschuldigen!“

Irgendwo in einer Stadt in Amerika. In den Nachrichten wird von einem grausamen Leichenfund und mehreren verschwundenen Mädchen berichtet. Es ist Thanksgiving und die Studenten der Universität fahren über das Wochenende zu ihren Eltern. Nur Justine Wills bleibt zurück und stellt sich auf ein paar gemütliche Tage ein. Nur sie, zwei Wachmänner und der Hausmeister befinden sich auf dem Campusgelände – ansonsten ist es menschenleer. Justine ahnt noch nicht, dass sie sich bereits im Visier einer kleinen Gruppe erbarmungsloser Killer befindet und dass die bevorstehende Nacht für sie die letzte sein könnte.
Sie sieht sich einer Bedrohung ausgesetzt – einer Gruppe von religiösen Todesengeln.

…Sie töten die Hübschen, die Unschuldigen und die Behüteten…

0000

„Schenk´ mir ein Lächeln – KRISTY!“

Als Justine ahnt, in welcher ausweglosen Situation sie steckt, ist es bereits zu spät: die Wachmänner und der Hausmeister wurden brutal ermordet, die Internet- und Telefonverbindung unterbrochen, die Autoreifen zerstochen – keine Möglichkeit zur Flucht und hinter jeder Ecke lauert die Gefahr, schleichen die Schatten ihrer Peiniger durch die finstere, regnerische Nacht…Wird Justine diese Nacht überleben?

0000

Das ist die Ausgangssituation von „Kristy“ – das Szenario des klassischen Slashers, das sich hier jedoch den Regeln des Home Invasion-Thrillers unterordnet und in gewissen Zügen Ähnlichkeiten mit „The Purge“ aufweist.
Drehbuchautor Anthony Jaswinski und Regisseur Oliver „Olly“ Blackburn entwerfen ein Bedrohungsszenario von unglaublicher Intensität, das sich von Minute zu Minute unaufhörlich steigert. Dabei wird das weitläufige Campusgelände für die erbarmungslose Hetzjagd perfekt ausgenutzt – was den besonderen Reiz dieses schnörkellosen Thrillers ausmacht: jeder Winkel, jede Ecke wird in das perfide Spiel mit einbezogen.

0000

Düstere, unendliche Korridore, flackerndes Licht, Totenstille, die von unheimlichen Geräuschen gebrochen wird – Blackburn spielt gekonnt auf der Klaviatur des Schreckens, setzt dabei auf Schockmomente und einen konsequent steigenden Spannungspegel – verzichtet dabei aber auf vordergründigen Thrill und plakative Effekte. Im Gegenteil: die Geschichte ist nicht nur einfallsreich geschrieben und von der Hauptdarstellerin Haley Bennett hervorragend gespielt – die sorgfältige Inszenierung punktet darüber hinaus auf allen Ebenen: von der ausgezeichneten Kameraarbeit, über die geschickt montierten Szenenübergänge bis hin zum stimmungsvollen Score, der die nervenaufreibenden Momente perfekt zur Geltung bringt, ist Blackburn ein clever erzählter, vor allem aber hochgradig spannender Genre-Beitrag gelungen, der es mit ähnlichen Filmen wie „The Strangers“ oder „Home Invasion“ jederzeit aufnehmen kann. Vor allem im letzten Drittel überzeugt „Kristy“ mit einem fintenreichen und dramatischen Finale, bei dem Wahnsinn auf Intelligenz trifft – wer wird diesen Kampf für sich entscheiden?

0000

Diese Frage kann nur der beantworten, der die Nerven hat, sich diesen unheimlichen Thriller anzuschauen. Absolute Empfehlung!

KRISTY – Nervenkitzel in seiner reinsten Form,
Schock auf Schock – Hochspannung pur!

8,5/10

DVD Kristy

About

Jahrgang 1975, dreifacher Familienvater und leidenschaftlicher, aber nicht exzessiver Filmsammler. Ich habe ein ganz besonderes Faible für die 60er, 70er und 80er Jahre, für das deutsche und italienische Genrekino mit all seinen Facetten. Ob Edgar Wallace, Karl May oder TV-Klassiker wie DERRICK, DER ALTE oder TATORT - das sind die Titel, mit denen ich groß geworden bin. Mit Komikern wie LOUIS DE FUNES und HEINZ ERHARDT, mit SEAN CONNERY und ROGER MOORE als JAMES BOND, mit BLACKY FUCHSBERGER als Inspector Higgins, JOHN WAYNE als Westernheld und CHRISTOPHER LEE als DRACULA. Meine bevorzugten Genres sind Horror, Thriller und Old School-Action - im speziellen bin ich ein Freund von Slasher und Splatter-Machwerken, Zombiefilmen, Gialli und Polizieschi. Ich liebe den Psychothriller genauso wie den Polit- und Verschwörungsthriller, ich mag Tier-Horror fast jeder Art und die Mitternachtsfilme, mit denen mir RTL und SAT.1 am Wochenende die Jugend versüßten. Ich sage nur: LASS JUCKEN, KUMPEL. Science-Fiction und Fantasyfilme sind weniger mein Genre, ich mag auch nicht die modernen Big Budget-Blockmuster, die mit CGI und famoser Tricktechnik vollgestopft sind. Nett anzuschauen, aber seelenlos. Ich bin eher der Freund von Trash- und B-Movies und melde mich auch nur bei den Genres zu Wort, von denen ich Ahnung habe. Meine Lieblingsfilme sind u.a. WOODOO - SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES, TENEBRE und AUF DER FLUCHT. Das sind nur drei Beispiele - alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. In meine Sammlung kommen nur solche Titel, die einen nostalgischen Wert für mich haben und Filme, die ich mir immer wieder anschauen würde. Langeweile und filmische Eintagsfliegen, die zu schauen einmal ausreicht, werden gleich entsorgt. Als "Prinzessin Balduin" und "Trash-Luder Balduin" bin ich Herrin über TITTEN, TRASH und TERROR!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *