Kritik: JOHN WICK

JOHN WICK:

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Er ist in seiner Branche berühmt-berüchtigt als bester Hitman, der aus Liebe zu seiner Frau nach seinem letzten Auftrag endgültig aus dem Geschäft ausgestiegen war. Doch die Ruhe währt nicht lange. Der Krebs hat seine Frau heimgesucht und sie ihm genommen. Alles, was dem gebrochen Mann von seiner Frau blieb, ist ein
Hundewelpe. Als russische Gangster in sein Haus einbrechen, seinen Hund kaltblütig töten und sein Auto stehlen, begehen sie einen folgenschweren Fehler, der sie alle das Leben kosten wird: Sie lassen ihn am leben…Von nun an gibt es für JOHN WICK kein Halten mehr und er nutzt die Talente, die ihn einst als Profikiller auszeichneten. Sein Ruf eilt ihm voraus und er hat nichts verlernt. Mit aller Wucht legt er sich mit dem organisierten Verbrechen an, arbeitet sich mit kaltblütiger Präzision und lässig-cooler Eleganz von unten bis ganz nach oben an die Spitze. Bis er seinem ehemaligen Boss gegenüber steht: Viggo Tarasof, Anführer des gefährlichsten Gangstersyndikats von New York. Doch der hat längst die besten Killer der Stadt auf John angesetzt. Darunter auch dessen alten Freund Marcus…

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KEANU REEVES ist zurück! Zwischen JOHN WICK und seinen ersten Erfolgen in BRAM STOKERs DRACULA, GEFÄHRLICHE BRANDUNG und SPEED liegen mehr als 20 Jahre, in denen sich REEVES zu einem charismatischen Darsteller entwickelt hat und trotz seiner 50 Jahre eindrucksvoll beweist, dass er den schnellen und harten Actiontrip noch immer beherrscht. Mit JOHN WICK kehrt er erfolgreich zum Actiongenre zurück und trifft dabei auf Kollegen mit Klasse und Charakter: WILLEM DAFOE (A MOST WANTED MAN) spielt Marcus, MICHAEL NYQVIST (MILLENIUM-Trilogie, ATEMLOS) ist als Gangsterboss Tarasof mit von der Partie. Regie führen die ehemaligen Stuntmen DAVID LEITCH und CHAD STAHELSKI, die als Regisseure der Second Unit in der DIE TRIBUTE VON PANEM-Reihe ihr großes Talent bewiesen haben und mit JOHN WICK Actionkino vom Feinsten abliefern: stylische Bilder untermalt von einem grandiosen Score, coole Sprüche und beeindruckende Stunts. Auch an den Kinokassen überzeugte der mit $ 20 Millionen budgetierte Film und steuert auf ein weltweites Einspielergebnis von mindestens $ 90 Millionen zu. Hinzu kommt die Heimkino-Auswertung, denn seit dem 4. Juni ist der von Actionfans gefeierte JOHN WICK über STUDIO CANAL auch auf DVD, BR, BR-Steelbook und als VoD erhältlich.

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Angesichts des Erfolgs ist es keine große Überraschung, dass die ersten Worte zu einem möglichen Sequel bereits gefallen sind.

Trotz aller Euphorie der Fans und der fulminant choreographierten Actionszenen, die JOHN WICK auszeichnen, lässt sich nicht leugnen, dass KEANU REEVES in seinem Part körperlich voll und ganz überzeugt, die Rolle aber darstellerisch nicht viel von ihm abverlangt. Die Story ist altbekannt und nahezu banal, die Charaktere stereotyp bis ins
Knochenmark und ihre Handlungen erschreckend vorhersehbar. Aber als reinrassiger Actionfilm liefert JOHN WICK mit gnadenloser Kompromisslosigkeit exakt das, was man von einem Film dieses Kalibers erwartet, wenn auch der brachiale Rachefeldzug auf Dauer durchaus etwas ermüdend wirkt.

About

Jahrgang 1975, dreifacher Familienvater und leidenschaftlicher, aber nicht exzessiver Filmsammler. Ich habe ein ganz besonderes Faible für die 60er, 70er und 80er Jahre, für das deutsche und italienische Genrekino mit all seinen Facetten. Ob Edgar Wallace, Karl May oder TV-Klassiker wie DERRICK, DER ALTE oder TATORT - das sind die Titel, mit denen ich groß geworden bin. Mit Komikern wie LOUIS DE FUNES und HEINZ ERHARDT, mit SEAN CONNERY und ROGER MOORE als JAMES BOND, mit BLACKY FUCHSBERGER als Inspector Higgins, JOHN WAYNE als Westernheld und CHRISTOPHER LEE als DRACULA. Meine bevorzugten Genres sind Horror, Thriller und Old School-Action - im speziellen bin ich ein Freund von Slasher und Splatter-Machwerken, Zombiefilmen, Gialli und Polizieschi. Ich liebe den Psychothriller genauso wie den Polit- und Verschwörungsthriller, ich mag Tier-Horror fast jeder Art und die Mitternachtsfilme, mit denen mir RTL und SAT.1 am Wochenende die Jugend versüßten. Ich sage nur: LASS JUCKEN, KUMPEL. Science-Fiction und Fantasyfilme sind weniger mein Genre, ich mag auch nicht die modernen Big Budget-Blockmuster, die mit CGI und famoser Tricktechnik vollgestopft sind. Nett anzuschauen, aber seelenlos. Ich bin eher der Freund von Trash- und B-Movies und melde mich auch nur bei den Genres zu Wort, von denen ich Ahnung habe. Meine Lieblingsfilme sind u.a. WOODOO - SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES, TENEBRE und AUF DER FLUCHT. Das sind nur drei Beispiele - alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. In meine Sammlung kommen nur solche Titel, die einen nostalgischen Wert für mich haben und Filme, die ich mir immer wieder anschauen würde. Langeweile und filmische Eintagsfliegen, die zu schauen einmal ausreicht, werden gleich entsorgt. Als "Prinzessin Balduin" und "Trash-Luder Balduin" bin ich Herrin über TITTEN, TRASH und TERROR!

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