Kritik: DADDY´S HOME – EIN VATER ZUVIEL

Am 09.06. ist „Daddy´s Home – Ein Vater zu viel“ auf BR und DVD bei Paramount Pictures erschienen. Will Ferrell und Mark Wahlberg liefern sich darin ein lustiges  Erziehungsduell „Biologischer Vater gegen Stiefvater“. Da bleibt kein Auge trocken!

Wir verlosen mehrere Gewinnpakete mit T-Shirts und dem Film auf DVD. Schicke uns eine Mail an redaktion.dead.ends@gmail.com und sei dabei. Einsendeschluss ist der 01.07.

00 0 0000 00

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr – Das würde Brad (Will Ferrell) sofort unterschreiben. Er bemüht sich nach Kräften, ein guter Stiefvater für die zwei Kinder seiner neuen Frau Sarah (Linda Cardellini) zu sein. Doch die Kids mögen ihn nicht wirklich und lassen ihn bei jeder Gelegenheit auflaufen. Trotzdem gibt der tollpatschige Radiomitarbeiter, nicht gerade die hellste Leuchte im Kosmos, nicht auf.  Bis ein Anruf seine heile Welt völlig auf den Kopf stellt: Dusty (Mark Wahlberg), der leibliche Vater der Kinder, kündigt seinen Besuch an. Brads Entschlossenheit, sich nicht vom verantwortungslosen Erzeuger verdrängen zu lassen, ist dahin, als er ihn das erste Mal trifft: Dusty ist ein Freigeist – supercool, reich und wild entschlossen, seine Familie zurückzugewinnen. Ein gnadenloser Wettkampf um die Gunst der Kinder beginnt. Lässig und unbeständig gegen dusselig aber bemüht: Wer wird das Duell für sich entscheiden?
In DADDY’S HOME macht Mark Wahlberg („Ted“; „Departed“) einem liebenswerten Underdog, der so gerne der perfekte Vater wäre, das Leben zur Hölle. Dargestellt von Will Ferrell („Anchorman – die Legende von Ron Burgundy“; „Der Knastcoach“) lässt sich der Vorzeigepapa, wie er glaubt, auf die absurden Hahnenkämpfe ein. Dabei läuft er mit besten Absichten in ein unglaubliches Chaos und setzt seine heile Familienwelt aufs Spiel. Als Mutter und Ehefrau vermittelt Linda Cardellini („Marvel’s The Avengers 2: Age of Ultron”) zwischen den beiden Konkurrenten. Regisseur Sean Anders („Kill the Boss 2“) inszenierte die slapstickgeladene, pointierte Komödie für Jung und Alt zusammen mit John Morris, der schon das Drehbuch zu „Dumm und Dümmehr“ schrieb.

00 000 00 00 0000 00

„Daddy´s Home“ ist ein kurzweiliger Filmspaß, der durchaus für die ganze Familie geeignet ist und ein paar brauchbare Erziehungstipps bereit hält. Natürlich kommt auch diese Comedy nicht ohne „Moral von der Geschichte“ aus und trieft förmlich in einem zuckersüßen Happy Ending – allerdings mit amüsanter Finalpointe. Wahlberg und Ferrell sind in bester Spiellaune, während das ehemalige NEW KIDS ON THE BLOCK-Mitglied Wahlberg alias „Marky Mark“ mit kurzer Gesangs- und Tanzeinlage augenzwinkernd auf seine Vergangenheit anspielt. Ebenso der kurze Insider-Verweis auf seine Rolle als „Dirk Diggler“ in „Boogie Nights“ animiert zum Schmunzeln. Darüber hinaus punktet der Film noch mit weiteren pop-kulturellen Verweisen, während der Humor auf eine ausgewogene Mischung aus Situationskomik und Wortwitz setzt und dabei weitestgehend auf alberne Slapstick-Einlagen und vulgäre Fäkalzoten verzichtet – wenn auch nicht jede Pointe zu 100 % jugendfrei und geschmackssicher ist.

Erfreulich ist, dass Paramount Pictures Wendecover spendiert hat.

00 00000 00

About

Jahrgang 1975, dreifacher Familienvater und leidenschaftlicher, aber nicht exzessiver Filmsammler. Ich habe ein ganz besonderes Faible für die 60er, 70er und 80er Jahre, für das deutsche und italienische Genrekino mit all seinen Facetten. Ob Edgar Wallace, Karl May oder TV-Klassiker wie DERRICK, DER ALTE oder TATORT - das sind die Titel, mit denen ich groß geworden bin. Mit Komikern wie LOUIS DE FUNES und HEINZ ERHARDT, mit SEAN CONNERY und ROGER MOORE als JAMES BOND, mit BLACKY FUCHSBERGER als Inspector Higgins, JOHN WAYNE als Westernheld und CHRISTOPHER LEE als DRACULA. Meine bevorzugten Genres sind Horror, Thriller und Old School-Action - im speziellen bin ich ein Freund von Slasher und Splatter-Machwerken, Zombiefilmen, Gialli und Polizieschi. Ich liebe den Psychothriller genauso wie den Polit- und Verschwörungsthriller, ich mag Tier-Horror fast jeder Art und die Mitternachtsfilme, mit denen mir RTL und SAT.1 am Wochenende die Jugend versüßten. Ich sage nur: LASS JUCKEN, KUMPEL. Science-Fiction und Fantasyfilme sind weniger mein Genre, ich mag auch nicht die modernen Big Budget-Blockmuster, die mit CGI und famoser Tricktechnik vollgestopft sind. Nett anzuschauen, aber seelenlos. Ich bin eher der Freund von Trash- und B-Movies und melde mich auch nur bei den Genres zu Wort, von denen ich Ahnung habe. Meine Lieblingsfilme sind u.a. WOODOO - SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES, TENEBRE und AUF DER FLUCHT. Das sind nur drei Beispiele - alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. In meine Sammlung kommen nur solche Titel, die einen nostalgischen Wert für mich haben und Filme, die ich mir immer wieder anschauen würde. Langeweile und filmische Eintagsfliegen, die zu schauen einmal ausreicht, werden gleich entsorgt. Als "Prinzessin Balduin" und "Trash-Luder Balduin" bin ich Herrin über TITTEN, TRASH und TERROR!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *