Kritik: 3 DAYS TO KILL

3 DAYS TO KILL:

LUC BESSON (LEON, DER PROFI, TRANSPORTER, GHETTO GHANGZ, BRICK MANSIONS), der französische Autor, Produzent und Regisseur, ist Garant für einfach gestrickte, aber hochwertig inszenierte Action-Unterhaltung für ein breites Publikum. Nach dem Erfolg von 96 HOURS mit LIAM NEESON, dessen zweite Fortsetzung im Januar in den deutschen Kinos starten wird, schickt er in 3 DAYS TO KILL mit KEVIN COSTNER einen weiteren US-Star ins Rennen einer simplen Story um einen alternden CIA-Agenten, dessen Familienleben aufgrund des Jobs über Jahre auf der Strecke blieb:
00000Top-Agent Ethan Renner (KEVIN COSTNER) hat lange Jahre auf ein intaktes Familienleben verzichtet, um Frau und Tochter nicht den Gefahren seines Jobs auszusetzen. Als er erfährt, dass er todkrank ist, beschließt er, die verbleibende Zeit seiner Tochter Zooey (HAILEE STEINFELD) zu widmen. Bis ihm die Agentin Vivi Delay (AMBER HEARD) einen letzten Auftrag anbietet: Er hat drei Tage Zeit, um einen der gefährlichsten Terroristen der Welt auszuschalten. Im Gegenzug erhält er ein noch unerprobtes Medikament, das sein Leben verlängern könnte. Renner willigt ein und sieht sich plötzlich ungewohnten Herausforderungen gegenüber: Während er neue Vaterpflichten erfüllen muss, weil seine Ex-Frau (CONNIE NIELSEN) die pubertierende Tochter in seine Obhut gegeben hat, soll er die heikle Geheimdienstmission präzise über die Bühne bringen. Wären da nur nicht die starken Halluzinationen bei erhöhtem Puls – eine immer wiederkehrende Nebenwirkung seines Medikaments. Ethan Renner läuft die Zeit davon…

00000BESSON, der hier die Idee zu dem Filmstoff hatte und ihn gemeinsam mit Co-Autor ADI HASAK zu einem Drehbuch verfasste, griff in die altbewährte Trickkiste und formte aus diversen Bausteinen und altbekannten Versatzstücken 3 DAYS TO KILL:
Hier ein wenig 96 HOURS, etwas THE TRANSPORTER und ein Hauch Sentimentalität a la LEON, DER PROFI – fertig ist ein durchweg unterhaltsamer Cocktail, dessen erfrischender Geschmack bei knapp zwei Stunden Laufzeit nicht nachlässt. Regisseur McG, bekannt für die beiden Kino-Adaptionen von DREI ENGEL FÜR CHARLIE, inszenierte mit leichter und solider Hand einen stimmigen Actionfilm, der wunderbar die Balance zwischen knallharter Action, leisen Humor und Kitsch hält – ohne dabei eines der Stilmittel über Gebühr zu strapazieren. KEVIN COSTNER spielt lässig einen alten Hasen und nimmt dabei sich und das ihm anhaftende BODYGUARD-Klischee mit einem Augenzwinkern aufs Korn.

000003 DAYS TO KILL erfüllt dabei alle Voraussetzungen für ein Feel Good-Movie mit einem wunderbaren Soundtrack und hervorragend inszenierten Actionmomenten, die angenehm über den ganzen Film verteilt sind. Klare Empfehlung und Garant für einen gelungenen Filmabend!

0000Seit 31.10. auf DVD und BR von UNIVERSUM FILM im Handel!

 

About

Jahrgang 1975, dreifacher Familienvater und leidenschaftlicher, aber nicht exzessiver Filmsammler. Ich habe ein ganz besonderes Faible für die 60er, 70er und 80er Jahre, für das deutsche und italienische Genrekino mit all seinen Facetten. Ob Edgar Wallace, Karl May oder TV-Klassiker wie DERRICK, DER ALTE oder TATORT - das sind die Titel, mit denen ich groß geworden bin. Mit Komikern wie LOUIS DE FUNES und HEINZ ERHARDT, mit SEAN CONNERY und ROGER MOORE als JAMES BOND, mit BLACKY FUCHSBERGER als Inspector Higgins, JOHN WAYNE als Westernheld und CHRISTOPHER LEE als DRACULA. Meine bevorzugten Genres sind Horror, Thriller und Old School-Action - im speziellen bin ich ein Freund von Slasher und Splatter-Machwerken, Zombiefilmen, Gialli und Polizieschi. Ich liebe den Psychothriller genauso wie den Polit- und Verschwörungsthriller, ich mag Tier-Horror fast jeder Art und die Mitternachtsfilme, mit denen mir RTL und SAT.1 am Wochenende die Jugend versüßten. Ich sage nur: LASS JUCKEN, KUMPEL. Science-Fiction und Fantasyfilme sind weniger mein Genre, ich mag auch nicht die modernen Big Budget-Blockmuster, die mit CGI und famoser Tricktechnik vollgestopft sind. Nett anzuschauen, aber seelenlos. Ich bin eher der Freund von Trash- und B-Movies und melde mich auch nur bei den Genres zu Wort, von denen ich Ahnung habe. Meine Lieblingsfilme sind u.a. WOODOO - SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES, TENEBRE und AUF DER FLUCHT. Das sind nur drei Beispiele - alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. In meine Sammlung kommen nur solche Titel, die einen nostalgischen Wert für mich haben und Filme, die ich mir immer wieder anschauen würde. Langeweile und filmische Eintagsfliegen, die zu schauen einmal ausreicht, werden gleich entsorgt. Als "Prinzessin Balduin" und "Trash-Luder Balduin" bin ich Herrin über TITTEN, TRASH und TERROR!

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