Anlässlich der Veröffentlichung von LA PETITE MORT 2 – NASTY TAPES: Eindrücke von der exquisiten Weltpremiere in Mannheim und ein kritischer Blick auf „Nasty Tapes“

Ein Abend voller TITTEN, TRASH & TERROR – LA PETITE MORT 2 feierte
seine aufregende Weltpremiere!

von MIKE BLANKENBURG

Die Universitätsstadt Mannheim war am 14. September 2014 Schauplatz von Wahnsinn und bizarrer Foltermorde, denn im
Cinemaxx fand vor geladenem Publikum, Freunden und Fans die
Weltpremiere von MARCEL WALZ´ neuesten Filmstreich statt: die blutige
Fortsetzung von LA PETITE MORT, jenem Torture Porn aus dem Jahre 2009,
der damals neue Maßstäbe setzte und nun von Teil 2 mit dem
verheißungsvollen Untertitel „NASTY TAPES“ in den Schatten gestellt
wird. Fünf Jahre später und ein Vielfaches dessen, was für den
Erstling an Budget zur Verfügung stand, ist Walz, nach seinem US-Debut
mit SEED 2, mit den „NASTY TAPES“ der bisherige Höhepunkt seiner
Karriere gelungen. Zwischen seinem ersten Streifen „CAMP CORPSES“ und
„LPM 2“ liegen 9 Jahre und 13 Filme unterschiedlichster Subgenres, die
WALZ´ Entwicklung vom Amateurfilmer zum „Liberace des deutschen
Edel-Trash“ kennzeichnen.

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Und so war die glamouröse Premiere, zu der vorsichtshalber Kotztüten
gereicht wurden, der perfekte Rahmen für dieses obskure
Kuriositätenkabinett aus Folter und Terror im Ambiente eines Dark
Rooms: Blitzlichtgewitter und Reporterfragen auf dem Red Carpet – das
Team um MARCEL WALZ feierte sich im kleinen Rahmen und blieb dabei

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angenehm auf dem Teppich, stand für Foto-Shoots und Autogrammwünsche
der Fans bis weit nach Mitternacht zur Verfügung. Die Crew und die
Darsteller machten sich gegenseitig wohlwollende Komplimente zum
gelungenen Projekt. Hier ein Bussi, da ein Bussi – die lockere
Atmosphäre der Premiere wirkte vielmehr wie ein Treffen einer großen
Familie, die sich nach langer Zeit wiedersieht. Es war ein Auflauf
bekannter Größen der deutschen Independent-Szene, während Stars,
Sternchen und Celebrities für den nötigen Trash-Appeal sorgten:

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(Erotik-)Model MICAELA SCHÄFER, die in SEED 2 noch eine sehr kurze
Rolle inne hatte, trat bei LPM 2 schon mehr in den Vordergrund – und
das tat sie auch auf der Premiere. Die DJane bediente, zur Freude
schaulustiger Fans, ihr eigenes Klischee, und machte „oben ohne“ ihrem
Ruf als „Nacktschnecke“ alle Ehre. Ihr zur Seite, und doch etwas im
Schatten stehend, sorgte auch das bildhübsche Penthouse-Pet NICOLE
KIRCHHOF für Pulsbeschleunigung – vor allem bei den männlichen
Zuschauern. Die blonde Schönheit, die den Hauch eines schwarzen,
transparenten Spitzen-Negligés trug und damit ihre Oberweite perfekt
zur Geltung brachte, spielt in LPM 2 eine von zwei sexy Nurses, die
sich aus einem ganz speziellen Material eine wärmende Decke nähen.
Über ihre Erfahrungen und Erlebnisse am Set verrät die Blondine: „Die
Erlebnisse am Set: crazy, durchgeknallt, blutig, beängstigend. Ich
habe Blut geleckt und möchte weiter machen – sobald der nächste Teil
kommt, bin ich dabei! Nach dem Dreh sind Freundschaften entstanden,
die ich nicht mehr missen möchte. Das Set und das Team waren
grandios!“

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Den Reigen der sexy Darstellerinnen machten ANNIKA STRAUSS und YVONNE
WOELKE perfekt, die in knallengen Lack- und Leder-Outfits aus dem Film
für zusätzliches Prickeln sorgten und das Blitzlicht der RTL-Reporter
für sich beanspruchten. Im Film spielen die beiden die Schwestern
Dominique und Monique, die für die zahlungskräftige Kundschaft des
Folter-Etablissements LA PETITE MORT deren morbiden Folterphantasien
auszuführen haben. Inhaber des lukrativen Geschäfts ist Matheo Maxime

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– der wohl schillerndste Charakter im bizarren Panoptikum des Grauens.
Darsteller MIKA METZ spielt diese Rolle mit einer Hingabe und
Intensität, wie man sie in einem Independent-Film sehr selten (wenn
überhaupt) zu sehen bekommt, und LA PETITE MORT 2 sogar Anspruch
verleiht. Ich hatte das Vergnügen, während der Filmvorführung neben
ihm zu sitzen und ihn als äußerst kollegialen und sympathischen
Menschen zu erleben. METZ dankte WALZ dafür, die Rolle des
wahnsinnigen Transvestiten spielen zu dürfen und verriet mir später im
Gespräch: „Ich wollte schon immer einen irren Transvestiten spielen.
Leider ist dieses Rollenprofil sehr spärlich bis gar nicht zu
besetzen…so musste ich nicht lange überlegen, die Rolle anzunehmen.“

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Matheo Maxime ist ein vielschichtiger Charakter mit einer Tiefe, wie
sie keine der anderen Rollen aufweist. Ich wollte von METZ wissen,
inwieweit er Einfluss auf die Gestaltung seiner Rolle hatte. „Sicher
gibt es einzelne Worte oder Satzstellungen, die man selbst anders
sagen würde. Wenn man den Regisseur dann davon überzeugt, kann man
schon Kleinigkeiten ändern, ohne aber aus dem Buch zu kommen. Marcel
weiß genau, was er will. Wenn er merkt, dass ein Schauspieler
vorbereitet ist und seine Rolle verinnerlicht hat, dann ist es eine
Wonne, von ihm inszeniert zu werden. Ich habe ihn nie anders erlebt.“
Auf meine Nachfrage, ob er die Drehbuchvorgaben improvisiert und auf
seine Rolle übertragen habe, erklärte METZ, er „…habe Matheo Maxime
schon geschliffen…der französische Dialekt…das Singen…ja etwas
von allem schon…Ich habe Marcel gezeigt, was ich gerne machen
würde…wenn es ihm gefallen hat, konnte ich es auch so umsetzen. Ich
wollte, trotz des kranken Irrsinns, ein wenig Emotionen haben…daher
auch die weinende Szene auf dem Bett…es sollte zum Ausdruck bringen,
wie zerrissen die Figur ist…zwischen dem perversen Clubbesitzer und
einem todunglücklichen Menschen, dessen größter Wunsch es ist, eine
Frau zu sein…“ Zum Schluss wollte ich noch wissen, wie zufrieden er
mit sich und der Gestaltung seiner Rolle insgesamt sei. „Ich bin im
nachhinein sehr zufrieden mit Matheo…der geniale Schnitt von Kai. E.
Bogatzki und die Musik von Klaus Pfreundner geben der Figur nochmal
mehr Tempo und dann wieder, mit klassischer Musik, Dramatik und
Verzweiflung.“

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Sicherlich zählt MIKA METZ´ grandiose Performance zu den absoluten
Höhepunkten des Films. Und natürlich lotet MARCEL WALZ´ Folter-Opus
alle möglichen Torture-Szenarien aus, die man graphisch auf Zelluloid
bannen kann. Executive Producer EMSCH SCHNEIDER, FX-Guru RYAN
NICHOLSON und WALZ bilden dabei das finstere Folter-Kollektiv und
ersannen für ihre knapp 85-minütige Schreckens-Revue sadistische
Momente, an denen der Marquis de Sade seine helle Freude gehabt hätte.
Das ganze dient, dem Subgenre verpflichtend, lediglich dem
Selbstzweck. Und dennoch darf man LPM 2 nicht nur auf seine
Gewaltdarstellungen reduzieren – auch wenn der Splattergehalt und
Sadismen dominieren. Neben METZ´ Vorstellung ist es vor allem der
Inszenierungsstil an sich und jede Menge einfallsreicher Ideen, die
den Film vom gewöhnlichen Torture Porn abheben. Mit der Episode um Eva
Brown, die aus zensurrechtlichen Gründen ausschließlich für die
Kinopremiere der Schere zum Opfer fiel, gelang dem Team innerhalb des
Films eine stilistisch und inszenatorisch herrlich abgedrehte
Storyline, die den nötigen Mut zur Konsequenz hat, und über den
genretypischen Standard hinaus polarisieren und für Kontroversen
sorgen wird.
„Sie (die Episode mit Eva Brown) wird auf der DVD und der BR
sein…Wir konnten und wollten auch kein Risiko eingehen. Die Szene
müsste in Deutschland sowieso geschnitten werden und da durften wir
sie auch nicht öffentlich im Kino zeigen!
Über das Ausland ist das kein Problem!“, versicherte mir der junge
Filmemacher.

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Kunst polarisiert und sorgt für Kontroversen – und MARCEL WALZ ist
hier ein episodenhaftes Kunstwerk voller bizarrer Elemente und
kultverdächtiger Szenen gelungen. Der Zuschauer muss schon einen
gewissen Humor haben, um sich an den Gewaltspitzen ergötzen zu können.
LPM 2 ist nichts für Feingeister und Mimosen. Das Publikum hatte
jedenfalls an dem irren Szenario seinen Spaß – auch wenn sechs
nervenschwache Zuschauer die Vorstellung verfrüht verließen. Der
Applaus während des Films zeigt, dass WALZ hier unter Beweis gestellt
hat, dass er durchaus in der Lage ist, einen überzeugenden
Genre-Beitrag mit Anspruch und Kultstatus zu inszenieren.

Die Premiere war für alle Beteiligten ein gelungenes Event. EMSCH
SCHNEIDER und MARCEL WALZ „waren mit den Reaktionen des Publikums und
dem Verlauf der Premiere sehr zufrieden“, wie EMSCH SCHNEIDER auf
Nachfrage bestätigte. Und der Zuschauer bekam zum Eintrittspreis nicht
nur die Kinokarte, sondern handsignierte Poster zum Film, die Kotztüte
sowie einen köstlichen Energy-Drink und Popcorn in süßer, als auch
scharfer Geschmacksrichtung. Die Veranstalter hatten sich einiges
einfallen lassen, um den Fans einen besonderen Abend zu bereiten – was
man am Lob in den sozialen Netzwerken erkennen konnte.

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Ich hatte den Film bereits vorher gesehen und ich muss sagen, dass
sich der Aufwand, um bei der Weltpremiere dabei sein zu können, voll
und ganz gelohnt hat. Auf der großen Leinwand kommt der Film
natürlich noch viel besser rüber als am heimischen Fernseher. Wie der
Film letzten Endes damals und heute bei mir abgeschnitten hat, möchte
ich jetzt noch einmal zusammen fassen:

Vor fünf Jahren drehte der Independent-Filmer MARCEL WALZ auf der Höhe
der sogenannten Torture Porn-Movies mit LA PETITE MORT die deutsche
Antwort auf extremen Folter-Horror, und landete nach Filmen wie CAMP
CORPSES, KADAVER oder TORTURA einen Überraschungshit, der in
Fankreisen euphorisch gefeiert wurde und nach einer Fortsetzung
verlangte.

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Trotz des unübersehbaren Independent-Charakters ließ sich bereits bei
„LPM“ erkennen, dass der junge WALZ das Potential hat, sich vom
herkömmlichen Amateur-Bereich abzusetzen. Es folgten u.a. Filme mit so
bezeichnenden Titeln wie AVANDGARDE, SCHLARAFFENHAUS oder PLASTIC. Ob
Slasher wie KLISCHEE oder die beiden „RAW“-Teile, die im typischen
Found Footage-Stil inszeniert sind – WALZ, der selber Horrorfilme
liebt, zeichnet sich durch einen experimentellen Stil aus und weiß in
den unterschiedlichsten Subgenres zu überzeugen. Von UWE BOLL
protegiert, lieferte er mit THE NEW BREED die Fortsetzung zu dessen
Schocker SEED ab.
Seine Entwicklung vom einfachen Amateurfilmer hin zum talentierten
Independent-Regisseur ist nicht abzustreiten – handwerklich und
inszenatorisch zählt er, neben OLAF ITTENBACH, zu den
professionellsten Sternen am deutschen Indie-Himmel.

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WALZ, der sich gerne mit Stars, Sternchen und sonstiger C-Prominenz
wie GINA-LISA LOHFINK oder HINTER GITTERN-Aktrice und
Dschungelcamp-Heroin KATY KARRENBAUER umgibt, die er beide auch für
seinen Film PLASTIC verpflichtete, hat seit SEED 2 bekannte Namen wie
RYAN NICHOLSON (GUTTERBALLS), UWE BOLL(RAMPAGE), MANOUSH (SEED
2) oder It-Girl und Vollzeit-Exhibitionistin MICAELA SCHÄFER um sich
gescharrt. Mit Ausnahme von MANOUSH, die bereits im ersten Teil von
„LPM“ als Mamam Fabienne mit von der Partie war, sind sie alle, mehr
oder weniger, in der Fortsetzung vor oder hinter der Kamera aktiv.
Der Cast von LPM 2 mit einigen ansehnlichen „Darstellerinnen“ und
Cameos von bekannten Genre-Größen, wird durch den Auftritt von
Penthouse-Pet NICOLE NEUKIRCH perfekt gemacht, die die Schäfer mit
ihrer Körbchengröße gekonnt an die Wand des schmierigen S/M-Settings
von NASTY TAPES „spielt“.

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Das finstere Etablissement „La Petite Mort“ hat den Besitzer
gewechselt – mit dem extravaganten Päarchen Jade (MICAELA SCHÄFER) und
Matheo Maxim (MIKA METZ) hat es sich zu einem Club entwickelt, der
sich auf die bizarren und perversen Wünsche und Fetische seiner
exklusiven und zahlungskräftigen Kundschaft spezialisiert hat – jede
noch so ausgefallene Idee wird von den beiden Sadobeauties Monique und
Dominique (YVONNE WÖLKE und ANNIKA STRAUSS), stilsicher in Lack und
Leder gekleidet, in die blutige Tat umgesetzt: da werden Fingernägel
heraus gerissen oder gleich die Finger oder das Handgelenk
abgeschnitten, Nasen und Ohren folgen ebenfalls, mit dem Absatz eines
Schuhs wird der Schädel zertrümmert und ein Auge heraus geschält, es
wird mit spitzen Nadeln penetriert oder mit Starkstrom gefoltert bis
der Körper qualmt und brutzelt, sowie Hautlappen akkurat heraus
geschnitten und schmerzhafte Korrekturen an der männliche Anatomie
vorgenommen…

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Der Einfallsreichtum von Walz kennt keine Grenzen und man merkt „LPM
2“ an, wie sehr sich sein Regisseur dem Horrorgenre zugehörig fühlt.
Die großen Vorbilder wie SAW und HOSTEL sind unverkennbar – doch wo der Mainstream abblendet, gehen Independent-Produktionen konsequent
den Schritt zu Ende…nichts wird der Phantasie des Zuschauers
überlassen, wenn es darum geht, die tiefsten menschlichen Abgründe auf
Zelluloid zu bannen. Selbst der kontroverse „Serbe“ wird kurz zitiert
und die blutige Schlachtplatte serviert zum Nachtisch „Finger Food“.
Für deutsche Verhältnisse treibt MARCEL WALZ die inszenatorischen
Möglichkeiten des Torture Porn auf die Spitze – angereichert mit
kannibalischen Häppchen und dem Drang, zu experimentieren.

Bot Teil 1 noch eine nachvollziehbare Rahmenhandlung und eine
halbwegs liniare Storyline, so setzt WALZ bei seiner Fortsetzung auf
eine clipartige Nummernrevue von Folterexzessen – ganz im Rahmen eines
Promotion-Videos für das titelbildende Torture-Etablissement gedreht.
Die teilweise sterile, auf den vordergründigen Effekt abzielende
Inszenierung, steigert sich im Finale zu einer kruden, aber äußerst
gelungenen, in schwarz-weiß gedrehten Hommage an den Stummfilm – ein
experimentelles Highlight des Films – kontrovers und geschmacklos,
aber exakt das, was man von einem „Machwerk“ dieser Klasse erwartet
und stilistisch die ausgefallenste und ausgereifteste Episode des
gesamten Films darstellt.

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Knapp 85 Minuten lang stellt WALZ sein Talent unter Beweis und
liefert einen bluttriefenden Terror- und Folterfilm ab, der exakt die
Härten bietet, die sein SEED 2 teilweise vermissen ließ. Die Special- und Make-Up-Effects von RYAN und MEGAN NICHOLSON können sich sehen lassen, der Schnitt von KAI E. BOGATZKI orientiert sich in seiner
Stakkato-Offensive an US-Vorbildern – ohne jedoch schwindelerregende
Ausmaße zu erreichen. Drehbuch und Regie von MARCEL WALZ sind ideen- und einfallsreich, wenn auch die provokanten Phrasen leichten Hang zur unfreiwilligen Komik haben. Aus der Schar der unzähligen
(Selbst-)darsteller sticht lediglich MIKA METZ mit seiner soliden und
außergewöhnlichen Performance eines gespalteten Charakters heraus,
während der Rest zwar gut aussieht, aber weder besser, noch schlechter
als die Darsteller aus „Verdachtsfälle“ spielt. Einzig ANNIKA STRAUSS
spielt akzentuiert und mit glaubhaftem Minenspiel – für eine
Independent-Produktion sind die Leistungen der Darsteller jedoch
durchaus akzeptabel und unterstreichen die B-Movie-Atmosphäre. Vor
allem NEUKIRCH, SCHÄFER & Co setzen optische Akzente und die namhaften
Special Guests wissen ebenfalls zu gefallen. Keiner würde hier
anspruchsvolle Charakterdarstellungen erwarten – von daher ist es in
Ordnung so, wie es ist. Umso überraschender die bereits vielfach von
mir gelobte Vorstellung von MIKA METZ, der hier mit Leichtigkeit alles
und jeden an die Wand spielt. Ansonsten liefert KLAUS PFREUNDER wieder
einen hämmernden und eindringlichen Score ab, der allerdings auf Dauer
etwas zu aufdringlich wirkt – aber die zackig geschnittene
Opening-Sequence adäquat unterstreicht.

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Insgesamt ist „LPM 2 – NASTY TAPES ein unterhaltsamer Film und
handwerklich routinierter Exploiter, der Titten, Trash & Terror
hervorragend kombiniert. Angesichts der Thematik und einiger
kontroverser Szenen, dürfte der Film aber weniger etwas für
mainstream-eingestellte Kinobesucher sein – allen anderen, die einem
Grundkurs in Anatomie und Foltern für den Hausgebrauch nicht abgeneigt
sind, ist der Film sehr zu empfehlen! Penthouse-Beauty NICOLE bringt
es kurz und knapp auf den Punkt: „Ein Horrorschocker für jeden
Splatter-Fan – cool und mit derben Humor!“

Abschließend gibt´s von mir mit „Halt die Fotze, Du Schlampe!“ eines
der besten Zitate aus dem Film – In diesem Sinne: Viel Spaß im Maison
de la Peitite Mort – der 7/10-Sterne DeLuxe-Einrichtung für den Sadist
von Welt!

About

Jahrgang 1975, dreifacher Familienvater und leidenschaftlicher, aber nicht exzessiver Filmsammler. Ich habe ein ganz besonderes Faible für die 60er, 70er und 80er Jahre, für das deutsche und italienische Genrekino mit all seinen Facetten. Ob Edgar Wallace, Karl May oder TV-Klassiker wie DERRICK, DER ALTE oder TATORT - das sind die Titel, mit denen ich groß geworden bin. Mit Komikern wie LOUIS DE FUNES und HEINZ ERHARDT, mit SEAN CONNERY und ROGER MOORE als JAMES BOND, mit BLACKY FUCHSBERGER als Inspector Higgins, JOHN WAYNE als Westernheld und CHRISTOPHER LEE als DRACULA. Meine bevorzugten Genres sind Horror, Thriller und Old School-Action - im speziellen bin ich ein Freund von Slasher und Splatter-Machwerken, Zombiefilmen, Gialli und Polizieschi. Ich liebe den Psychothriller genauso wie den Polit- und Verschwörungsthriller, ich mag Tier-Horror fast jeder Art und die Mitternachtsfilme, mit denen mir RTL und SAT.1 am Wochenende die Jugend versüßten. Ich sage nur: LASS JUCKEN, KUMPEL. Science-Fiction und Fantasyfilme sind weniger mein Genre, ich mag auch nicht die modernen Big Budget-Blockmuster, die mit CGI und famoser Tricktechnik vollgestopft sind. Nett anzuschauen, aber seelenlos. Ich bin eher der Freund von Trash- und B-Movies und melde mich auch nur bei den Genres zu Wort, von denen ich Ahnung habe. Meine Lieblingsfilme sind u.a. WOODOO - SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES, TENEBRE und AUF DER FLUCHT. Das sind nur drei Beispiele - alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. In meine Sammlung kommen nur solche Titel, die einen nostalgischen Wert für mich haben und Filme, die ich mir immer wieder anschauen würde. Langeweile und filmische Eintagsfliegen, die zu schauen einmal ausreicht, werden gleich entsorgt. Als "Prinzessin Balduin" und "Trash-Luder Balduin" bin ich Herrin über TITTEN, TRASH und TERROR!

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